Kategorie: Newsletter

Fuldaer Zeitung: Gebt den Bürgern endlich ihr Geld zurück!
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Fuldaer Zeitung: Gebt den Bürgern endlich ihr Geld zurück!

Foto: Images Money auf Flickr Eigentlich ist es eine stolze Bilanz, die Finanzminister Wolfgang Schäuble zum Ende dieser Legislaturperiode präsentieren kann. Seit drei Jahren „erwirtschaftet“ der Staat „Überschüsse“. Im vergangenen Jahr waren es 19,2 Milliarden Euro. Im Bundeshaushalt sind es allein 6,2 Milliarden Euro. Das Erwirtschaften von Überschüssen ist eigentlich eine Verballhornung des Bürgers. Sie...

Rasenmäher statt Gießkanne für die Arbeitsagentur
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Rasenmäher statt Gießkanne für die Arbeitsagentur

Foto: Weisserstier auf Flickr Am Arbeitsmarkt läuft es rund. 43,4 Millionen Erwerbstätige gab es im vergangenen Jahr. So viele wie seit vielen Jahren nicht mehr. Davon waren alleine 39,1 Millionen Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Die von der BA ausgewiesene Arbeitslosenzahl beträgt nur noch 2,5 Millionen Menschen – 2005 waren es noch 4,9 Millionen. Die...

Fuldaer Zeitung: Wettbewerb der Ideen
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Fuldaer Zeitung: Wettbewerb der Ideen

Warum entwickeln sich einzelne Regionen oder Staaten ökonomisch und politisch stabiler und damit erfolgreicher als andere? Diese Frage ist für entwickelte Demokratien und Volkswirtschaften von großer Bedeutung, aber natürlich auch für Entwicklungs- und Schwellenländer. Der peruanische Ökonom Hernando de Soto sieht die Voraussetzung für eine dauerhafte stabile wirtschaftliche Entwicklung im institutionellen Schutz des privaten Eigentums....

Lambsdorff-Papier: Gegen Fatalismus hilft nur Mut
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Lambsdorff-Papier: Gegen Fatalismus hilft nur Mut

Der Tod des ehemaligen Bundesbankpräsidenten Hans Tietmeyer am vergangenen Dienstag rückt das so genannte Lambsdorff-Papier vom 9. September 1982 wieder in das Blickfeld. Tietmeyer war als Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium sein Autor, Lambsdorff war als Wirtschaftsminister der Auftraggeber. Das Papier entstand in der Endphase der sozial-liberalen Koalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt. Dieser hatte Otto Graf Lambsdorff...

Raus aus dem Hamsterrad
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Raus aus dem Hamsterrad

Wie weit die allermeisten Banken von der Marktwirtschaft entfernt sind, merkt man erst, wenn man in die jüngere Geschichte schaut. Ihre historische Aufgabe, Kredite an Gewerbetreibende und Unternehmen zu vergeben, rückt immer mehr in den Hintergrund. Viele haben ihre Scholle verlassen und sind in die große weite Welt gezogen, um – wie es zur Begründung...

Gabriel macht den Adenauer
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Gabriel macht den Adenauer

Ludwig Erhard hat den Satz geprägt: „Es gibt keine Leistungen des Staates, die sich nicht auf Verzichte des Volkes gründen.“ Für diese Offenheit muss man Erhard noch heute dankbar sein. Auf Deutschland bezogen bedeutet das, die Bürger haben in 2015 2,8 Prozent und in 2016 sogar 3,9 Prozent mehr Staatsausgaben ermöglicht, die auf ihrem Verzicht...

Fidel Castro ist tot – der Sozialismus noch lange nicht
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Fidel Castro ist tot – der Sozialismus noch lange nicht

Foto: Mike Baird auf Flickr Wer meint der Sozialismus sei mit dem Tod von Fidel Castros endgültig untergegangen, dem muss man vehement widersprechen. Der Sozialismus lebt. Er blüht und gedeiht und er verdrängt den Kapitalismus und seine Wirtschaftsordnung, die Marktwirtschaft, zunehmen. Nicht durch einen tiefen Einschnitt, wie es der Fall der Mauer für den DDR-Sozialismus...

Bargeldabschaffung: Anmaßung von Wissen
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Bargeldabschaffung: Anmaßung von Wissen

Bargeld ist gedruckte Freiheit. Wem das zu erhaben ist, muss aktuell nur nach Indien schauen. Die dortige Regierung hat die 500er und 1.000er Rupienscheine für ungültige erklärt, weil sie die Schwarzarbeit bekämpfen will. Beide Scheine sind die gängigsten Noten auf dem Subkontinent. Seitdem versuchen Millionen von Bürgern ihre alten Scheine umzutauschen und loszuwerden. Die Notenbank...

Fuldaer Zeitung: Autobahnen sollen Lebensversicherungen retten
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Fuldaer Zeitung: Autobahnen sollen Lebensversicherungen retten

Foto: Frank Boston auf Flickr Die Abschaffung des Länderfinanzausgleichs war für Wolfgang Schäuble ein teurer Kompromiss. Auf 9,5 Milliarden Euro an Steuern verzichtet der Bund ab 2020 zugunsten der 16 Bundesländer. Er glaubt, es verkraften zu können. Gleichzeitig hat er den Ländern abgerungen, dass für den Betrieb und die Finanzierung der Autobahnen künftig eine privatrechtliche...

Fuldaer Zeitung: Die zentralen Planungsfehler der EZB
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Fuldaer Zeitung: Die zentralen Planungsfehler der EZB

Foto: European Parliament auf Flickr Die Europäische Zentralbank kommt wegen ihrer Politik immer mehr in die Kritik. In dieser Woche hat selbst die Deutsche Bank einen Schwenk gemacht und dem EZB-Chef Mario Draghi vorgeworfen, das Gegenteil dessen zu erreichen, was er ursprünglich beabsichtigt hatte. Mittlerweile würden die negativen Folgen dominieren. Die Reformanstrengungen in den Euro-Mitgliedsstaaten...

Finanzausgleich: Deutschland ist auch ein bisschen Griechenland
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Finanzausgleich: Deutschland ist auch ein bisschen Griechenland

Foto: Onnola bei Flickr Deutschland ist auch ein bisschen Griechenland. Zumindest was die kollektive Verantwortungslosigkeit im deutschen Föderalismus angeht. So trägt jeder Bremer die Schuldenlast seines Landes in Höhe von 32.735 Euro. Das ist mehr als jeder Grieche für sein Land. Dort beträgt die Schuldenlast pro Einwohner 28.500 Euro. Jeder Vergleich hinkt, so auch dieser....

Deutschland AG: Ludwig Erhard würde sich im Grabe umdrehen
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Deutschland AG: Ludwig Erhard würde sich im Grabe umdrehen

Mario Draghis Zinsvernichtungspolitik verhindert derzeit die Insolvenz von Staaten und Banken in Europa. Um diesen Zustand zu konservieren, muss der Italiener immer stärker in das Preissystem der Marktwirtschaft eingreifen. Der Ökonom Ludwig von Mises bezeichnete diese Entwicklung als Interventionsspirale. Je größer der Eingriff ist, desto umfangreicher sind die Kollateralschäden, auf die dann mit neuen, noch...

Deutsche Einheit: Was wir von den Ossis lernen können
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Deutsche Einheit: Was wir von den Ossis lernen können

In Freiburg oder Düsseldorf rümpft man schnell mal die Nase, wenn Bürger in Dresden oder Rostock wieder einmal auf die Straße gehen, meist gegen und seltener für etwas protestieren. Sie werden „Wutbürger“ genannt, was in den Medien zum Schimpfwort verunglimpft wird. Diese „Wutbürger“ werden dann als etwas rückständig und unterbelichtet dargestellt, weil sie aus dem...

Finanzkrise: Die Zinsmanipulierter und Staatsintervenierer hatten ihre Chance
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Finanzkrise: Die Zinsmanipulierter und Staatsintervenierer hatten ihre Chance

Vieles an den Finanzmärkten erinnert derzeit an das Jahr 2007. Damals kriselte es im Bankensektor. Mit der IKB und der SachsenLB strauchelten die ersten kleineren Institute und erhielten Staatshilfen. Im heutigen Maßstab sind das „Pommesbuden“. Gleichzeitig tobte eine Übernahmewelle in der Industrie. Der kleine Sportwagenhersteller Porsche, der bis dahin überwiegend nur Zweisitzer produzieren konnte, setzte...

Am linken Populismus soll die Welt genesen
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Am linken Populismus soll die Welt genesen

Foto: Motograf auf Flickr Der Links-Populismus wird in Deutschland verklärt. Von rechts kommend ist er verwerflich und wird stigmatisiert. Von links kommend gilt er als hipp und fortschrittlich. Doch der linke und der rechte Populismus sind siamesische Zwillinge, die beide die Freiheit des Einzelnen bedrohen und deshalb eine Gefahr für unsere offene Gesellschaft sind. Populismus...

Club of Rome: Oh Herr, laß Hirn regnen!
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Club of Rome: Oh Herr, laß Hirn regnen!

Alle großen Tageszeitungen haben gerade breit darüber berichtet: Der „Club of Rome“ hat einen neuen Bericht veröffentlicht: „Ein Prozent ist genug. Mit weniger Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen“. Sie wollen mit einem Maßnahmenkatalog das weltweite Wachstum auf ein Prozent pro Jahr begrenzen. Zwar hat sich schon ihr Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ von...

Die ungehaltene Rede des Jean-Claude Juncker
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Die ungehaltene Rede des Jean-Claude Juncker

Foto: DonkeyHotey auf Flickr In dieser Woche hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine einstündige Rede zur Lage der Union im Europaparlament gehalten. Sie wird nicht in die Geschichtsbücher eingehen, daher erlauben wir uns, ihm eine neue zu schreiben. Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, wir alle müssen innehalten. Die Europäische Union kann nicht so...

Huffington Post: Die Türkei wird einen Exodus seiner Eliten erleben
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Huffington Post: Die Türkei wird einen Exodus seiner Eliten erleben

Foto: Wilson Hui auf Flickr 0,42 Prozent des Bruttonationaleinkommens gab die deutsche Regierung im vergangenen Jahr für Entwicklungshilfe aus. Das ist weniger als die 0,7 Prozent, die die Vereinten Nationen bereits 1970 als Zielgröße empfohlen haben. Aber dennoch sind die 12,5 Milliarden Euro der drittgrößte Wert weltweit. Die Regierung wird daher zufrieden sein. Doch ob...

Fuldaer Zeitung: Der Euro ist nicht nachhaltig
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Fuldaer Zeitung: Der Euro ist nicht nachhaltig

Foto: European Parliament auf Flickr Erneut sind es die Banken, die die Finanzkrise in Europa auf die Tagesordnung setzen. Dieses Mal sind es die italienischen Institute. Sie schieben faule Kredite in Höhe von 367 Milliarden Euro vor sich her, die nicht mehr oder nicht regelmäßig bedient werden. Das ist kein Pappenstiel, sondern bedrohlich für Italien...

Draghis Bilanz: Trocken abstimmen, aber feucht trinken
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Draghis Bilanz: Trocken abstimmen, aber feucht trinken

Die Finanzkrise ist zurück. Doch eigentlich war sie nie weg. Sie verbreitete sich nur nicht im Tageslicht, sondern unter dichtem Bodennebel. Heute sind die Probleme größer als noch vor einigen Jahren. Das werden die Heerscharen der „Retter“ vehement bestreiten. War die allgemein verortete Ursache der Krise 2007/2008 doch der „Neo-Liberalismus“ der Jahre zuvor.  Diese Zeit...

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