Schlagwort: Fuldaer Zeitung

Fuldaer Zeitung: Die offene Gesellschaft und ihre Freunde
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Fuldaer Zeitung: Die offene Gesellschaft und ihre Freunde

Was zeichnet eigentlich eine moderne Gesellschaft aus? Ist es ihr Wohlstand, die Infrastruktur oder sind es ihre technischen Errungenschaften? Nein, es sind bestenfalls auch die Ergebnisse einer offenen Gesellschaft. Doch hier sind moderne Gesellschaften nicht alleine. Auch Saudi-Arabien kennt Wohlstand und eine gute Infrastruktur, obwohl das Land die Meinungsfreiheit unterdrückt und Steinigungen und Todesstrafen regelmäßig...

Buchvorstellung: Merkel – eine kritische Bilanz
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Buchvorstellung: Merkel – eine kritische Bilanz

Man mag zur Ehe für alle stehen, wie man will. Historisch war die Ehe zwischen Frau und Mann eigentlich immer eine Privatsache. Erst Bismarck hat sie verstaatlicht. Sie war Teil seines Kulturkampfes gegen die katholische Kirche. Jetzt wird die Verstaatlichung auf andere Verantwortungsgemeinschaften ausgedehnt. Ermöglicht hat diesen Schritt Angela Merkel. Die Vorsitzende der CDU hat...

Auf Schuldenbergen kann man nicht spielen
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Auf Schuldenbergen kann man nicht spielen

Die weltweite Schuldenlast steigt und steigt. Das Institute for International Finance, ein Zusammenschluss internationaler Großbanken, hat laut FAZ für 2016 einen weltweiten Schuldenberg von 216 Billionen US-Dollar errechnet. Vor der jüngsten Finanzkrise 2006 betrug die Schuldenlast noch 144 Billionen US-Dollar. Weitere zehn Jahre zuvor lediglich 63 Billionen US-Dollar. Innerhalb von 20 Jahren haben sich die...

Fuldaer Zeitung: Die Türkei steht mit dem Rücken zur Wand
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Fuldaer Zeitung: Die Türkei steht mit dem Rücken zur Wand

Foto: DonkeyHotey „Recep Tayyrip Erdogan – Caricature“ (CCBY 2.0) auf Flickr Alles hängt mit allem zusammen. Wenn die Präsidentin der amerikanischen Notenbank Fed, Janet Yellen, in der nächsten Woche die Leitzinsen wie erwartet erneut leicht erhöht, dann hat das in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern tiefgreifende Folgen. Die dortigen Regierungen und Unternehmen sind überwiegend in Dollar...

Fuldaer Zeitung: Was man sieht und was man nicht sieht
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Fuldaer Zeitung: Was man sieht und was man nicht sieht

Foto: Kerzen (engl. Green Candles) von Maro Kerch auf Flickr Der Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, hat in diesen Tagen eine Revision der Agenda 2010 für seine Partei angekündigt. In Bielefeld sagte er dazu: „Auch wir haben Fehler gemacht“. Soviel Ehrlichkeit kommt an. Konkret schlägt Schulz unter anderem vor, die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes zu verlängern...

Fuldaer Zeitung: Regionalliga ist auch nicht schlecht
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Fuldaer Zeitung: Regionalliga ist auch nicht schlecht

Foto: Sparkasse von Björn Láczay auf Flickr Seit nunmehr sieben Jahren hat die Europäische Zentralbank in Frankfurt ihren Leitzins erst auf ein Prozent und seit drei Jahren auf null Prozent gesenkt. Bis Ende 2017 wird der EZB-Präsident Mario Draghi für 2200 Milliarden Euro Schulden von Staaten, Banken und Unternehmen aufgekauft haben. Um das bezahlen zu...

Fuldaer Zeitung: Auf Handelskriege mit Handelspazifismus antworten
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Fuldaer Zeitung: Auf Handelskriege mit Handelspazifismus antworten

Foto: „Donald Trump“ von Gage Skidmore auf Flickr Viele, die den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl anders vorhergesagt haben, bemühten sich nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten um Relativierung. So schlimm werde es sicherlich nicht kommen, Senat und Repräsentantenhaus würden Trump schon einhegen. Im Wahlkampf würde viel gefordert und erzählt, nachher sei man bestimmt...

Fuldaer Zeitung: Wettbewerb der Ideen
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Fuldaer Zeitung: Wettbewerb der Ideen

Warum entwickeln sich einzelne Regionen oder Staaten ökonomisch und politisch stabiler und damit erfolgreicher als andere? Diese Frage ist für entwickelte Demokratien und Volkswirtschaften von großer Bedeutung, aber natürlich auch für Entwicklungs- und Schwellenländer. Der peruanische Ökonom Hernando de Soto sieht die Voraussetzung für eine dauerhafte stabile wirtschaftliche Entwicklung im institutionellen Schutz des privaten Eigentums....

Fuldaer Zeitung: Der Euro ist nicht nachhaltig
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Fuldaer Zeitung: Der Euro ist nicht nachhaltig

Foto: European Parliament auf Flickr Erneut sind es die Banken, die die Finanzkrise in Europa auf die Tagesordnung setzen. Dieses Mal sind es die italienischen Institute. Sie schieben faule Kredite in Höhe von 367 Milliarden Euro vor sich her, die nicht mehr oder nicht regelmäßig bedient werden. Das ist kein Pappenstiel, sondern bedrohlich für Italien...

Bargeldverbot: Die Geschichte vor der Geschichte
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Bargeldverbot: Die Geschichte vor der Geschichte

Die von der Bundesregierung geplante Einschränkung des Bargeldverkehrs passt in ein großes Bild. Sie soll zwar vordergründig der Verbrechensbekämpfung dienen, denn Terroristen und ihre Schergen bezahlen meist bar und in großen Scheinen. Doch das ist nur die Geschichte vor der Geschichte. Tatsächlich passt der Vorstoß Schäubles dazu, auf die wachsenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten regulatorisch...

Fuldaer Zeitung: Jetzt wollen sie auch noch an das Geld der Sparer
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Fuldaer Zeitung: Jetzt wollen sie auch noch an das Geld der Sparer

Die Rettung der überschuldeten Staaten und Banken in Südeuropa ist die Ursache der Euro-Krise. Denn damit wurde aus lokalen Problemen ein Problem der Währung gemacht. Nichts ist abwegiger als der Glaube, in einem Währungsraum dürfe kein Staat oder keine Bank pleitegehen. In den USA ist das gang und gäbe. Wenn Kalifornien seine Beamten nicht mehr...

Fuldaer Zeitung: Rein in den Giftschrank, raus aus dem Giftschrank
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Fuldaer Zeitung: Rein in den Giftschrank, raus aus dem Giftschrank

Die Schlagkraft von Lobbygruppen ist in der Politik bekannt. Sie sind einflussreich, weil sie ihre Partikularin­teressen besser bündeln und vortragen können als das gesamte Wahlvolk. Hinter ihnen stehen meist Minderheiten, die jedoch so relevant sind, dass sie von Politikern nicht ignoriert werden können. So gelten der Bauernverband und der ADAC als besonders durchsetzungsstark im Berliner...

Vor der Griechenland-Abstimmung: Die Euro-Krise fängt erst an
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Vor der Griechenland-Abstimmung: Die Euro-Krise fängt erst an

Es gibt Zufälle auf dieser Welt! Am Tag vor der Abstimmung im griechischen Parlament und den Beratungen der Euro-Finanzminister über das neue Hilfsprogramm für Hellas berichtet das dortige Statistikamt ein von Experten nicht erwartetes Wachstum der griechischen Wirtschaft von 0,8 Prozent zum Vorquartal. Gleich wird man an den Satz erinnert: traue keiner Statistik, die du...

Fuldaer Zeitung: Taktisches Manöver eines Politikfuchses
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Fuldaer Zeitung: Taktisches Manöver eines Politikfuchses

Taktische Manöver eines Politikfuchses Wenn Finanzminister Wolfgang Schäuble in diesen Tagen eine eigene Euro-Steuer für den Währungs-Club und einen eigenen Finanzminister vorschlägt, dann verfolgt er konsequent seine bisherige Politik. In den vergangenen Wochen konnte man eigentlich einen anderen Eindruck gewinnen. Schäuble schien an Griechenland und seiner sozialistischen und rechtsnationalen Regierung zu verzweifeln. Insbesondere das Hü...

Kolumne: Dinner for One oder: Der Euro-Austritt Griechenlands
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Kolumne: Dinner for One oder: Der Euro-Austritt Griechenlands

Nicht nur der 90. Geburtstag von Miss Sophie zu Silvester ist ein Klassiker, sondern auch die wiederkehrende Diskussion um den Austritt Griechenlands aus dem Euro. Im Frühjahr 2010, als Griechenland zu Beginn der Staatsschuldenkrise im Euroraum vor dem Abgrund stand, war dies bereits ein Thema, denn die Nichtbeistandsklausel in den Europäischen Verträgen verbot eine Schuldenübernahme...

Der Zeitgeist ist sozialdemokratisch
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Der Zeitgeist ist sozialdemokratisch

Sigmar Gabriel ist zu gratulieren. Seit Willy Brandt ist er der Vorsitzende, der am längsten im Amt ist – seit nunmehr über fünf Jahren. Und dies obwohl die Sozialdemokratie nur noch rund ein Viertel des Wählerkuchens in Umfragen erreichen. Doch Wahlumfragen anderen vorzuhalten, steht gerade aktuell mir – einem Liberalen – nicht zu. Meine Prognose...

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Der Fluch des billigen Geldes

Prosit Neujahr! Wer zur Jahreswende die Wirtschaftsnachrichten verfolgte, musste den Eindruck gewinnen, dass auf ein wirtschaftlich gutes Jahr ein sehr gutes Jahr folgen wird. Die Aktienkurse erklimmen immer neue Höchststände, die Eurokrise scheint überwunden, das Wirtschaftswachstum stimmt, die Arbeitslosigkeit sinkt, die Steuereinnahmen steigen und die Verschuldung nimmt ab. Alles wird gut. STOPP! Irgendwie erinnert das an das...

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Das ungelöste Rätsel der Union

Weniges ist so sinnlos wie eine Steuer auf Finanztransaktionen. Ihr erklärtes Ziel ist die Verhinderung von Spekulation. Die unwissenschaftliche und falsche Behauptung ist, Spekulation habe irgendwie die Finanzkrise ausgelöst. Erklären kann das allerdings niemand so richtig, was daran liegt, dass es grober Unfug ist. Man begeht also einen Fehler, wenn man das Scheinargument glaubt, die...

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Die Europäische Zentralbank als Brandstifter

Was unterscheidet die Deutsche Bundesbank zu D-Mark-Zeiten von der Europäischen Zentralbank (EZB) heute? Die rechtliche Legitimation der EZB ist höher. Ihre Unabhängigkeit und vorrangige Ausrichtung zur Wahrung der Preisstabilität gewinnt sie aus dem Maastrichter Vertrag. Dieser wurde von allen 27 EULändern ratifiziert, teilweise sogar mit einer Volksabstimmung legitimiert. Das Bundesbankgesetz von 1957 ist ein einfaches...

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