375 Brücken an Bundesfernstraßen in NRW sanierungsbedürftig – auch fünf Brücken im Kreis Herford betroffen

375 Brücken an Bundesfernstraßen in NRW sanierungsbedürftig – auch fünf Brücken im Kreis Herford betroffen

Nach der von Bund und Ländern gemeinsam erarbeiteten „Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand der Bundesfernstraßen“ sind in Nordrhein-Westfalen 375 Brücken sanierungsbedürftig. Nach aktuellem Stand der Untersuchungen müssen 198 Brücken erneuert und 96 Brücken verstärkt werden. Die Kosten dafür werden auf 3,9 Milliarden Euro geschätzt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Im Kreis Herford sind nach derzeitigen Erkenntnissen fünf Brücken betroffen. Entlang der A30 bedarf es für zwei Brücken einen Ersatzneubau, eine Brücke muss verstärkt werden. Im Verlauf der B61 ist für eine Brücke ein Ersatzneubau und für eine Brücke eine Verstärkung erforderlich. Die Kosten für diese Maßnahmen werden auf über 25 Millionen Euro geschätzt.

Landesweit hat sich der Anteil der Brücken mit einer befriedigenden Zustandsnote in den letzten fünf Jahren um zwei Prozent auf 42,4 Prozent erhöht. Der Anteil der Brücken mit einer nicht ausreichenden und ungenügenden Zustandsnote ist im selben Zeitraum von 10,3 Prozent auf 8,7 Prozent zurückgegangen.

Der heimische FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler mahnt trotz dieser Entwicklung weitere Anstrengungen bei der Brückensanierung an. „Im neuen Planungsbeschleunigungsgesetz müssen Brücken-Ersatzneubauten eine zentrale Rolle zuteilwerden. Das spart Kosten und verkürzt Bauzeiten“, so Schäffler.

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