Ausbau der Ravensberger Straße bleibt Stückwerk

Ausbau der Ravensberger Straße bleibt Stückwerk

Landesbetrieb Straßenbau NRW antwortet FDP-MdB Frank Schäffler

Der Ausbau der Ravensberger Straße in Porta Westfalica-Veltheim und die dabei vorgesehene Bahnübergangsbeseitigung im Zuge der L866 wird sich weiter verzögern. Das geht aus der Antwort des Landesbetriebes Straßenbau NRW auf eine Anfrage des heimischen FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler hervor. Zwar liege der Maßnahme ein bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss zu Grunde und der Baubeginn sei bereits mit untergeordneten Leistungen vollzogen worden. Jedoch habe sich im Spätsommer 2018 herausgestellt, dass weitere Bodengutachten erforderlich seien, heißt es in dem Schreiben des Landesbetriebes.

Darüber hinaus teilt die Behörde mit, dass auf „Anregung der UNB [Untere Naturschutzbehörde des Kreises Minden-Lübbecke] […] zu den artenschutzrechtlich relevanten Zauneidechsenvorkommen weitere Untersuchungen vorgenommen [werden], deren Ergebnisse ggfls. Einfluss auf die Ausführungsplanung von Nebenanlagen haben könnten.“ Bis „etwa Ende Mai“ sollen noch weitere Baugrunduntersuchungen „längs der L866 („Ravensberger Straße“), u.a. im Bereich vor dem Kriegerdenkmal“ durchgeführt werden. Bis „Ende des 2. Quartals 2019“ sollen die notwendigen „Baugrunduntersuchungen zwischen den DB-Gleisen und der vorhandenen Stützwand“ erfolgen. „Ein Baubeginn der Stützkonstruktion wäre […] frühestens Ende 2020 möglich.“

Die Planung stößt beim Ortsheimatspfleger Veltheim, Reinhold Kölling, auf Unverständnis. „Seit 1978 wird der Ausbau der Straße geplant, die Menschen in Portas Süden haben absolut kein Verständnis mehr für weitere Verzögerungen“, so Kölling. Diese Auffassung teilt auch Frank Schäffler, Vorsitzender der FDP im Mühlenkreis: „Das Ganz verkommt mehr und mehr zur Posse“, so Schäffler. „Die zuständigen Behörden und Personen müssen jetzt endlich zu Potte kommen.“

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