Bankenregulierung: Weniger ist mehr – Schäffler trifft Prof. Max Otte

Bankenregulierung: Weniger ist mehr – Schäffler trifft Prof. Max Otte

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Hiddenhausen-Schweicheln. Der Finanzmarkt soll nicht über-, sondern an den richtigen Stellen reguliert werden. Diese Einschätzung teilten jetzt Frank Schäffler und Prof. Max Otte bei einer gemeinsamen Wahlkampfveranstaltung in Hiddenhausen-Schweicheln.

Vor knapp 100 Besuchern im Hotel Freihof stellte Bestsellerautor Otte vor, wie das Euro-Desaster zu stoppen sei, das er bereits 2006 in seinem Buch „Der Crash kommt“ prophezeite. Otte beleuchtete die Ursprünge der Wirtschafts- und Finanzkrise, kritisierte die Rettungspolitik der Regierung und gab konkrete Anlagetipps.

Besonders wichtig ist ihm das Thema Bankenregulierung. Überzogene Regulierung führe dazu, dass Großbanken kleinere Banken wie Sparkassen und Genossenschaftsbanken vom Markt drängen würden, da sich nur erstere die Bürokratie leisten könnten. Es könne nicht sein, dass Großbanken vom Steuerzahler gerettet werden und so nur noch systemrelevanter würden. Frank Schäffler ergänzte: „Weniger ist mehr. Was wir brauchen, ist eine höhere Eigenkapitalquote und die Haftung für eigene Fehlspekulationen. Das ist die beste Regulierung!“

Im Rahmen seines Wahlkampfes trifft Frank Schäffler verschiedene liberale Persönlichkeiten. Schäffler freute sich über das Kommen seines Gastes: „Max Otte hat gezeigt, dass er für mehr Marktwirtschaft und Demokratie streitet. Ich freue mich sehr, dass er spontan zugesagt hat, mich in meinem Wahlkampf zu unterstützen!“

Bildunterzeile: v.l. Frank Schäffler, Max Otte

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