Beitrag zur Inflationsdebatte in der „sonntaz“

Die Schlagzeile der Woche betrifft die EZB. Sie hat es erstmals nicht vermocht, die inflationären Effekte ihrer Käufe von Staatsanleihen zu neutralisieren. Das ist gefährlich. Denn der Aufkauf von Staatsanleihen war stets der erste Schritt in Hyperinflation oder Währungsreform. Die Signale häufen sich, dass auch uns eine Inflation neuer Qualität bevorsteht.

Man muss wissen: Inflationierte, zerrüttete Währungen haben immer vor allem den kleinen Mann betroffen. Die Reichen können Währungsverfall viel leichter ausweichen. Die Ursache aller Inflationen und Wirtschaftskrisen ist die Geldmengenausweitung durch die Zentralbanken. Der Staat und sein Banksystem mögen durch das neue Geld gerettet werden. Sie können dann weiter auf Kosten der Steuerzahler spekulieren und mit billigem Zentralbankgeld schwere Krisen verursachen. Die Vermögen der Bürger lösen sich dagegen in Luft auf. Die Bürger werden durch Inflation betrogen und enteignet. Daher: Ja, wir müssen Inflation fürchten, sogar sehr.

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