Biogasanlage nicht zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion

Bei ihrem Besuch in der Milser Mühler sprachen Frank Schäffler (2. von rechts) und Hans-Achim von Stockhausen (rechts) mit dem Betreiber der Milser Mühle Friedrich Wilhelm Borgstedt (links) und seinem Sohn Michael Borgstedt.Der geplante Bau einer Biogasanlage im interkommunalen Gewerbegebiet Herford, Bielefeld und Bad Salzuflen stand im Mittelpunkt eines Gesprächs von Frank Schäffler und dem Bielefelder FDP-Bundestagskandidaten Hans-Achim von Stockhausen mit dem Betreiber der Milser Mühle Friedrich Wilhelm Borgstedt und seinem Sohn Michael Borgstedt.

Friedrich Wilhelm Borgstedt machte deutlich, dass für den Betrieb einer 5-Megawatt-Biogasanlage ein paar Tausend Hektar Ackerland erforderlich seien. Da Getreide nicht mehr im Überfluss zur Verfügung stehe, sei mit einer Verknappung der Getreidemengen an Weizen und Roggen für die Region zu rechnen.

Die liberalen Politiker stimmten in seine Kritik ein: „Wir unterstützen die Nutzung regenerativer Energie, wie sie durch Biogasanlagen erfolgt. Die Nahrungs- und Futtermittelproduktion kommt für uns aber an erster Stelle. Die guten Erträge der letzten zwei Ernten können nicht darüber hinweg täuschen, dass Getreide in den nächsten Jahren durch weltweiten Mehrverbrauch generell knapp wird“, sagte Frakn Schäffler. Von Stockhausen ergänzte: „Nur wenn gesichert ist, dass für Nahrungs- und Futtermittelproduktion genügend Getreide zur Verfügung steht, kann das nicht benötigte Getreide für die Energiegewinnung genutzt werden.“

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