Bund sichert 25 Mrd. Euro Zahlungsverpflichtungen der Schiffsbranche ab

Bund sichert 25 Mrd. Euro Zahlungsverpflichtungen der Schiffsbranche ab

Die Einbußen, die die Corona-Krise in der Kreuzfahrt-Branche verursacht hat, treffen nicht nur die Redereien hart. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler hervor. Aus ihr wird deutlich, dass auch die Banken, welche Schiffe finanziert haben, in eine große Schieflage geraten sind. In vielen Fällen ist das die KfW IPEX-Bank, ein Tochterunternehmen der KfW.

So heißt es in der Antwort, dass der Bund aktuell „Zahlungsverpflichtungen für Finanzierungen von in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffen in Höhe von insgesamt 25 Mrd. Euro“ hat. Etwa 18 Mrd. entfallen dabei auf Kapital-, etwa sieben Mrd. Euro auf Zinsforderungen. Da wundert es nicht, dass die Schiffsbranche massiv von den Corona-Nothilfen der KfW profitiert. Ende Juni belief sich das Volumen der Notkredite bereits auf 841 Millionen Euro.

Die vollständige Antwort der Bundesregierung sowie die Kleine Anfrage des FDP-Finanzexperten können Sie hier einsehen: Antwort – Schiffskredite.

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