Bundesregierung sieht Versorgungslücken beim Mobilfunk im Mühlenkreis

Bundesregierung sieht Versorgungslücken beim Mobilfunk im Mühlenkreis

BTG/Stella von Saldern

In Preußisch Oldendorf und Stemwede weist der Breitbandatlas des Bundes Rasterzellen aus, die nicht mit 4G (LTE) versorgt waren. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des heimischen FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler hervor. „Eine Rasterzelle (250m x 250m) gilt als nicht versorgt, wenn diese nicht zu mindestens 95 Prozent mit der Mobilfunktechnologie 4G erschlossen wurde“, heißt es in der Antwort weiter. Trotzdem sind vorerst keine Mittel aus der Bundesmobilfunkförderung für den Kreis Minden-Lübbecke vorgesehen. So lief Bundesmobilfunkförderung zwar nach der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission Ende Mai 2021 an, Fördermittel wurden jedoch noch keine ausgezahlt.

„Versorgungslücken sind nicht nur ein großes Ärgernis sondern auch ein Standortnachteil. Wir brauchen eine flächendeckende und hochleistungsfähige Mobilfunkabdeckung“, fordert Schäffler, der auch Vorsitzender der Liberalen im Mühlenkreis ist. „Ansonsten geraten ländliche Räume immer weiter ins Hintertreffen. Das lässt die Bundesregierung derzeit wissentlich zu.“, so Schäffler weiter.

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