Bundesregierung soll Überregulierung bei Europäischem Zahlungsverkehr verhindern

Zu Meldungen über den pünktlichen Start des europäischen Zahlungsverkehrsraums Anfang 2008 erklärt der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler:

Der jetzt von der Bundesbank und vom Zentralen Kreditausschuss angekündigte pünktliche Start des Euro-Zahlungsverkehrsraums (Single Euro Payments Area. SEPA) zum 1. Januar 2008 zeigt, dass die Selbstregulierung in der Kreditwirtschaft funktioniert. Hervorzuheben ist insbesondere, dass die neuen SEPA-Instrumente nicht zu höheren Gebühren für die Bankkunden führen werden.

Die Bundesregierung ist nun gefordert, sich in Brüssel bei den Verhandlungen über die EU-Richtlinie für Zahlungsdienste gegen massive Überregulierungen zu stemmen. Die auf EU-Ebene geplante vorgeschriebene Laufzeit von einem Tag für Überweisungen sollte durch eine dreitägige Laufzeit ersetzt werden. Dies wird den Interessen der Kreditwirtschaft und der Bankkunden gleichermaßen gerecht.

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