Kategorie: <span>Weblog</span>

Beitrag

Rating-Fanfaren und Rating-Qualen

aktienkurse.jpgFrankreich hat sein Triple A verloren. Zuerst hat die Politik mit Empörung reagiert. Schnell sind die Schuldigen ausgemacht. Die Rating-Agenturen hätten sich verschworen. Vom angelsächsischem Währungskrieg ist gar die Rede, mit dem die so genannte Euro-Rettung torpediert werden soll. Doch ertönen hier nicht Kriegs-Fanfaren, sondern Warnsignale. Das Signal dient als Weckruf, endlich kritisch nach der Nachhaltigkeit des eigenen Ratings zu fragen. Noch steht Deutschland scheinbar makellos da. Doch wir spüren zunehmend die Lasten aus der Euro-Rettung und der sich anbahnenden Transferunion.

Auch rechnen die volkswirtschaftlichen Abteilungen der meisten Banken mit einer bevorstehenden Rezession. Das wird Lasten für den Staatshaushalt und die Sozialkassen mit sich bringen. Ein Einbruch des Wachstums von 3 auf 0 Prozent bedeutet Minuseinnahmen und Mehrausgaben. In Summe geht es nach Angaben des Bundesministeriums für Finanzen um rund 50 Milliarden Euro. Damit würde Deutschland die Defizitlatte erneut reißen.

Beitrag

Neuer Newsletter: Frank und Frei

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich sende Ihnen meinen ersten Newsletter "Frank und Frei", den ich künftig regelmäßig verschicken werde. Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie mich per E-Mail kontaktiert haben oder sich für den Empfang eingetragen haben.

Weil in einer Woche der von mir mit-initiierte Mitgliederentscheid in der FDP zur Euro-"Rettung" beginnt, sende ich Ihnen nachfolgend den Wortlaut eines Schreibens, das ich soeben an die Mitunterzeichner des Mitgliederentscheides geschickt habe.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Frank Schäffler

Beitrag

Aufschwung adé?

Haben Sie davon gehört, dass Deutschland ein internationaler Musterknabe ist? Die Wirtschaft brummt, was voraussichtlich zu sprudelnden Steuereinnahmen führen wird. Was merkt man in Zeiten allgemeiner Weltuntergangsprophetie davon?

Beitrag

Bruch in der Zone

Kürzlich berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg über eine Studie des Londoner Capital-Economics-Institute zum Thema "Warum die Euro-Zone aufbrechen muss". Das ist deshalb interessant, weil gemeinhin die These vertreten wird, die Euro-Zone sei eine Win-win-Situation für alle Teilnehmerländer. Ein drohender Zusammenbruch der Euro-Zone würde die Einzelstaaten mit ihren Währungen zu einem Spielball internationaler Spekulanten machen - wie 1992 das britische Pfund. Deshalb seien die Rettungspakete für Griechenland und den Euro-Raum "alternativlos".

facebook twitter instagram xing