Die FDP-Bezirksverband OWL fordert Pilotstrecke für moderne Beförderungstechnologien

Die FDP-Bezirksverband OWL fordert Pilotstrecke für moderne Beförderungstechnologien

Die Freien Demokraten in Ostwestfalen-Lippe begrüßen die Debatte über die Elektrifizierung der Strecken in Ostwestfalen-Lippe, die durch den Geschäftsführer des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe, Joachim Künzel entfacht wurde. Jedoch fordert der FDP-Bezirksvorstand OWL bereits seit geraumer Zeit eine technologieoffene Modernisierung der Streckenfahrzeuge. Damit will die FDP vor allem zuverlässigere und schnelle Verbindungen ermöglichen, aber auch die Anbindung kleinerer Ortschaften ermöglichen.

Der FDP-Bezirksvorsitzende Frank Schäffler macht deutlich: „Wir teilen die komplette Absage des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe an den Wasserstoff nicht, da bereits gute Erfahrungen mit dem Kraftstoff gemacht wurden. Zu einem so frühen Zeitpunkt wäre die Festlegung auf eine Technologie fahrlässig.“ Und fügte hinzu: „Bis 2025 kann die Wettbewerbssituation eine ganz andere sein und es könnten weit mehr als eine Wasserstofflösung angeboten werden.“

Gleichzeitig fordern die Liberalen eine Offensive für den Schienennahverkehr in OWL. „Mobilität ist ein entscheidender Standortfaktor für den ländlichen Raum. Daher muss regelmäßig auch über zusätzliche Halte diskutiert werden“, so Schäffler. Der Bundestagsabgeordnete spricht sich für zusätzliche Halte in Porta Westfalica Veltheim und Petershagen aus. Zudem soll auch der Flughafen Paderborn an den Schienennahverkehr angeschlossen werden. „Das erhöht die Attraktivität und Akzeptanz des Flughafens“, ist Schäffler überzeugt.

Jan-Maik Schlifter, Mitglied des FDP-Bezirksvorstands, zieht auch die Eröffnung einer Pilotstrecke in Erwägung: „Auf diese Weise könnte sicher gestellt werden, dass die effizienteste und sicherste Technologie für die Zukunft der Bahnstrecken eingesetzt wird, um Fehlausgaben in Millionenhöhe zu verhindern.“

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