Im Fall Phoenix bricht das Kartenhaus zusammen

Zum Scheitern des Insolvenzplans vor dem Bundesgerichtshof im Entschädigungsfall Phoenix erklärt der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion Frank Schäffler:

Nach der endgültigen Ablehnung des Insolvenzplans durch den Bundesgerichtshof bricht das Kartenhaus der Anlegerentschädigung endgültig zusammen. Es ist weiter ungewiss, wann die Anleger ihr Geld von der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) und aus der Insolvenzmasse erhalten. Das Insolvenzverfahren wird noch Jahre dauern, und die EdW braucht nach eigenen Angaben zweieinhalb Jahre, um überhaupt Teilentschädigungen auszuzahlen. Die Bundesregierung steht daneben und schaut zu. Die Bundesregierung muss ihren Gesetzentwurf zur Reform der Anlegerentschädigung nun grundlegend überarbeiten. Das jetzige System ist nicht tragfähig, wie der BGH-Beschluss bestätigt.

In Sonntagsreden hält sie den Anlegerschutz hoch, im Fall Phoenix tut sie nichts.

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