Innovation Hub der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Singapur und programmierbares digitales Zentralbankgeld

Innovation Hub der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Singapur und programmierbares digitales Zentralbankgeld

Der Finanzstandort Singapur ist um ein weiteres Zukunftsprojekt bereichert worden. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (Bank for International Settlements, BIS) informierte am 13. November 2019 darüber, gemeinsam mit der Finanzaufsicht in Singapur (Monetary Authority of Singapore, MAS) das sogenannte BIS Innovation Hub Centre (Innovation Hub) ins Leben gerufen zu haben. Weitere Zentren sind in Hongkong und der Schweiz entstanden. Das Innovation Hub in Singapur verfolgt das Ziel, die Innovationsfähigkeit der Zentralbanken und deren Zusammenarbeit untereinander zu stärken.

FDP-Finanzexperte Frank Schäffler befragte dazu die Bundesregierung. „Die Einführung von digitalem Zentralbankgeld wird wahrscheinlich schneller gehen, als viele denken. Ich befürchte, dass digitales Zentralbankgeld dazu dienen soll, Negativzinsen durchzusetzen. Das setzt das Zurückdrängen von Bargeld und die Einschränkung von Freiheit voraus. Besser wäre es, wenn Europa bei der Regulierung von Kryptowährungen vorangehen würde, die auf einem Open-Source-Prinzip basieren. Dann kann sich im Wettbewerb das beste Zahlungssystem durchsetzen. Hier müsste die Digitalstrategie der EU-Kommission ansetzen, da hier die Welt von morgen verteilt wird“, so Schäffler

Die Kleine Anfrage nebst Antwort der Bundesregierung kann unter folgendem Link eingesehen werden: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/173/1917338.pdf

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