Kein Ersatzneubau für Jösser Brücke

Kein Ersatzneubau für Jösser Brücke

Die Zukunft der Wirtschaftswegebrücke „Jössener Bruchweg“ ist weiterhin unklar. Einen Ersatzneubau wird es nach dem Willen der GroKo nicht geben. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des heimischen FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler hervor. Darin heißt es, dass für einen Ersatzneubau „die Wirtschaftlichkeit unter Beachtung des objektiven Verkehrsbedürfnisses nicht gegeben“ ist. Derzeit würden die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, die Stadt Petershagen und Vertreter des Ortsrates Jössen Gespräche führen, „um für alle Betroffenen eine Lösung zu finden“, heißt es in der Antwort weiter.

„Seit dem Herbst 2016 ist die Brücke gesperrt und noch immer kann das Bundesverkehrsministerium keine verbindlichen Aussagen machen, wann mit einer Lösung des Problems zu rechnen ist“, kritisiert Schäffler die Hängepartie. Wahrscheinlich werden auch die weiteren Brücken in Jössen und Windheim einen Renovierungsbedarf haben, daher wäre jetzt ein schnelles Handeln des Verkehrsministeriums erforderlich.

Schäffler bewertet die Antwort des Verkehrsministeriums als große Enttäuschung. „Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Verden und letztlich das Bundesverkehrsministerium ist durch den Planfeststellungsbeschluss verantwortlich für den Erhalt der Brücke. Hier kann sich der Bund nicht einfach aus seiner Verantwortung ziehen. Ich werde an dem Thema dran bleiben“, verspricht der heimische Abgeordnete.

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