Kleine Anfrage: Öffentliche Hand zögert bei SEPA

Die öffentliche Hand ist mit über 50 Prozent des Zahlungsverkehrs maßgeblich verantwortlich für einen Erfolg des Projekts Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA).
Wenn die Steuerverwaltung jetzt erst Anfang 2010 (Frage 3) mit der Umstellung auf die SEPA-Überweisung beginnt und die Sozialversicherungsträger ebenfalls erst sukzessive auf SEPA umstellen, dann bürdet die öffentliche Hand der Kreditwirtschaft erhebliche Lasten auf.

Es kann nicht richtig sein, dass der Gesetzgeber erst massiv in den Markt eingreift indem er den deutschen Banken SEPA aufzwingt und anschließend die Instrumente selbst nur zögerlich nutzt. Die aufwendigen Vorarbeiten der Kreditwirtschaft können sich nur lohnen, wenn es auch genügend Nutzer gibt. Damit SEPA ein Erfolg wird, muss sich auch die öffentliche Hand dazu bekennen.

Hier finden Sie die komplette Antwort der Bundesregierung:

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