Kleine Anfrage: Wohn-Riester lohnt sich nicht

Wohn-Riester lohnt sich in der von der Bundesregierung geplanten Form nicht. Die Bundesregierung hat nun eingeräumt, dass die 2-prozentige Verzinsung des fiktiven Wohnförderkontos nicht der Wertentwicklung von Immobilien entspricht.

Beispiel: Wer im Alter von 29 Jahren 11 Jahre lang den Durchschnittsbeitrag in einen Riester-Vertrag einzahlt, hat im Alter von 40 Jahren ein Vermögen von gut 15.000 Euro angespart. Entnimmt er es für seine Immobilienfinanzierung, wird es fiktiv bis zum 62. Lebensjahr auf 23.189 Euro anwachsen. Hat die eigene Immobilie keinen Wertzuwachs, erleidet er einen Verlust von 8.189 Euro. Bei einem Prozent Wertzuwachs der Immobilie (18.670 Euro) erleidet er einen Verlust von 3.670 Euro.

Fazit: Der fiktive Zinssatz von 2 Prozent ist schon heute unrealistisch und wird künftig durch die demographische Entwicklung in Deutschland völlig abwegig sein.

Hier finden Sie die komplette Antwort der Bundesregierung:

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