Koalition schlägt Portugal-Alarm

Artikel von Handelsblatt online

24.03.2011

„Die Regierungskrise in Portugal nährt die Spekulationen über nahende EU-Rettungshilfen für das hochverschuldete südeuropäische Land. In Berlin sorgen die Nachrichten für Unruhe. […]

Auch der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, geht davon aus, dass Portugal schon bald unter den Euro-Rettungsschirm flüchten wird. Das Land müsse in diesem Jahr noch 12 Milliarden Euro aufnehmen und davon allein vier Milliarden im April, das werde ’nicht funktionieren‘, sagte Schäffler Handelsblatt Online. Es wundere ihn nicht, dass jetzt kurz vor dem EU-Gipfel sich die Lage zuspitzt, fügte der FDP-Politiker hinzu. Dies sei auch im Mai letzten Jahres bei Griechenland so gewesen. ‚Wir erleben die Anfänge der Überschuldungskrise von Staaten und Banken in Europa, deshalb sind immer größere Rettungsschirme die falsche Antwort und nicht finanzierbar‘, sagte Schäffler. Eine Umschuldung müsse daher jetzt stattfinden und die Gläubiger müssten jetzt beteiligt werden. ‚Eine Sozialisierung der Schulden in Europa ist der falsche Weg.'“

Den gesamten Artikel finden Sie hier.

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