Koalitionsmodell zur Mitarbeiterbeteiligung kannibalisiert betriebliche Altersvorsorge

Zu den vorgelegten Eckpunkten der Regierungskoalition für mehr Kapitalbeteiligung der Mitarbeiter am eigenen Unternehmen erklärt der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion Frank SCHÄFFLER:

Die Eckpunkte der Koalition sind unsystematisch, teuer und am Ende wirkungslos. Sie kannibalisieren die betriebliche Altersvorsorge und erweisen der Altersvorsorge insgesamt einen Bärendienst. Wieso gerade Geringverdiener besonders stark ins eigene Unternehmen investieren sollen, bleibt das Geheimnis von Union und SPD. Gerade diese Gruppe muss sich besonders um ihre Altersvorsorge kümmern und darf nicht in eine risikoreiche Einzelanlage getrieben werden.

Die FDP stellt diesen Eckpunkten ihr Konzept der Mitarbeiterbeteiligung entgegen. Wir wollen die Mitarbeiterbeteiligung als zusätzlichen Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge etablieren. Damit könnten die Arbeitnehmer selbst entscheiden, bis zu 2.544 Euro pro Jahr (4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung) entweder in eine betriebliche Altersvorsorge oder in einen Investmentfonds im Rahmen der Mitarbeiterbeteiligung zu investieren. Unternehmen und Branchen könnten eigene Investmentfonds auflegen, die dann diesen Unternehmen wiederum Eigenkapital zur Verfügung stellen.

Das komplette Konzept der FDP-Bundestagsfraktion zur Mitarbeiterbeteiligung finden Sie hier.

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