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Billiger geht’s nimmer!

Billiger geht's nimmer. Die Fed hat ihren Leitzins auf 0 Prozent gesenkt. Das gab es noch nie. Mit aller Gewalt wird versucht, die Märkte mit billigem Geld zu fluten. Wenn die Flut kommt, bleibt kein Stein auf dem anderen. Das wird auch dieses Mal so sein.

Frank Schäffler gibt Antwort-Chat mit Teilnehmern des „BürgerForums Soziale Marktwirtschaft“

Am 6. Dezember stand ich den Teilnehmern des "BürgerForums Soziale Marktwirtschaft" als Chatpartner zur Verfügung. Ich habe Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu den Themen "Marktwirtschaft und soziale Gerechtigkeit", "Bildungspolitik", "Gesundheitspolitik", "Energie- und Klimapolitik" sowie "Steuern und Bürokratieabbau" beantwortet.

Das Vermächtnis der Großen Koalition

Die erste Große Koalition (1966 bis 1969) beschäftigt uns durch eine Grundgesetzänderung aus dem Jahr 1969 noch heute. Im Geiste der 68er wurde der Artikel 115 Grundgesetz neu gefasst. Seitdem darf der Staat nur maximal so viel Schulden aufnehmen, wie er Investitionen tätigt. Einzige, aber fatale Ausnahme ist die Feststellung einer "Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts". Im Kern steckt dahinter die Theorie von John Maynard Keynes, der dem Staat eine aktive Rolle bei der Konjunktursteuerung zumisst. Wie fatal! Folge war, dass in den zurückliegenden 25 Jahren elf Mal die Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts als Grund für eine überbordende Neuverschuldung durch eine Bundesregierung angeführt wurde, unabhängig von der Parteikonstellation. Was als Ausnahme gedacht war, wurde zur Regel. Dabei definiert der Staat Investitionen ohnehin sehr großzügig. Was vor Jahrzehnten investiert wurde, wird heute noch mit Zinsen finanziert, unabhängig davon, ob das Investitionsgut noch existiert oder vom Staat verkauft wurde.

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