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Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

Beitrag von "Plusminus"

19.05.2009

Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) entscheidet über die Milliarden, die der Steuerzahler für die Banken-Rettung aufbringen muss. Doch wer kontrolliert die Kontrolleure des SoFFin? Mit dieser Frage beschäftigte sich die ARD-Sendung "Plusminus". Für diesen Beitrag wurde Frank Schäffler interviewt.

Die Videodatei des Beitrags steht leider nicht mehr zur Verfügung.

Kleine Anfrage: Börsenumsatzsteuer ist Auslaufmodell

Die Chancen für eine internationale Einigung über eine Börsenumsatzsteuer sind gering und eine rein nationale Einführung hätte verheerende Folgen für den Finanzplatz Deutschland. So hat Schweden die Börsenumsatzsteuer 1984 eingeführt und dabei Einnahmen von 1.500 Millionen Schwedischen Kronen erwartet, tatsächlich waren es nur 50 Millionen pro Jahr. Es gab nachteilige Auswirkungen für den Finanzplatz: Eine Woche nach Einführung der Steuer ging der Handel mit Bonds um 85 Prozent zurück. Das Handelsvolumen von Futures und Optionen sank um 98 Prozent. Zeitgleich mit der Ankündigung der Verdopplung der schwedischen Börsenumsatzsteuer im Jahr 1986 verlagerten sich 60 Prozent des Handelsvolumens der elf am stärksten gehandelten schwedischen Werte, die insgesamt 50 Prozent des gesamten Handelsvolumens ausmachten, nach London. Bis 1990 verschärfte sich dieser Trend und mehr als 50 Prozent der schwedischen Titel wurden nur noch in London gehandelt. Die hundertprozentige Anhebung der Steuer zog einen Anstieg von 22 Prozent der Einnahmen nach sich.

In Großbritannien gibt es etliche Ausnahmen: Die Bundesregierung listet in Ihrer Antwort dazu "unter anderem" 15 Ausnahmen auf. Die Auflistung der Ausnahmen umfasst eine ganze Seite.

Folgende Länder haben die Börsenumsatzsteuer abgeschafft: Dänemark, Deutschland (1991), Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweden und Spanien. Die Börsenumsatzsteuer ist ein Auslaufmodell!

Ich habe immer einen Krügerrand in der Tasche!

Fragebogen der Zeitschrift "BÖRSE ONLINE"

15.01.2009

Jede Woche füllt ein Prominenter aus der Finanzwelt den Bogen der Redaktion aus und beantwortet drei Fragen, die BÖRSE 0NLINE-Leser im Internet gestellt haben.

BÖRSE ONLINE: Wann und womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Frank Schäffler: Mit 16 Jahren in der Ausbildung zum Industriekaufmann, 400 Mark im ersten Lehrjahr.
[...]

Den gesamten Fragebogen finden Sie hier:

Gegengift – neue Regeln für die Finanzmärkte?

Interview mit dem Inforadio

13.11.2008

Auf dem Welt-Finanzgipfel in Washington soll die globale Finanzarchitektur neu erfunden werden. Was wird dieser Gipfel bringen?

Im Interview mit dem Inforadio diskutiert Frank Schäffler die Risiken und Chancen des Welt-Finanzgipfels: Welche Lehren können wir aus der Krise ziehen und welche Vorsorge kann für die Zukunft getroffen werden? Dabei müssen wir uns zuerst eingestehen, dass wir noch nicht am Ende der Krise sind. Die wirklichen Ursachen sind weniger in mangelnder Regulierung zu suchen, sondern eher in verfehlter Geldpolitik.

Das Interview steht leider nicht mehr zur Verfügung.

Schriftliche Frage: Entschädigung der Phoenix-Anleger stockt

In den Sommermonaten Juli und August hat nur ein glücklicher Anleger seine gesetzlich garantierte Entschädigung erhalten. Damit ist klar: die Entschädigung stockt, die Hängepartie wird fortgesetzt. Auch bezüglich eines Kredits für die EdW ist die Bundesregierung keinen Schritt weiter. Einerseits wird er als zu teuer abgelehnt, andererseits wird er weiter geprüft. Dies zeigt die totale Konzeptlosigkeit der Bundesregierung.

Hier finden Sie die Antwort der Bundesregierung:

Schriftliche Frage: IKB-Untersuchungsausschuss rückt näher

Ein Untersuchungsausschuss des Bundestages zu den Umständen der Rettung der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB mit staatlicher Hilfe rückt näher. Die FDP-Fraktion fasste am 24. Juni den Beschluss, mit den anderen Fraktionen in der Sommerpause des Parlaments über einen Untersuchungsauftrag zu verhandeln.

Aktuell beschäftigt auch die Medien die Frage eines Kredits der Finanzagentur an die IKB. Am 30. Juli 2007, dem Tag der Ad-hoc-Mitteilung über die Probleme der IKB im Subprime-Bereich und die Stützung durch die KfW, wurde ein entsprechendes Kreditlimit durch den zuständigen Abteilungsleiter im BMF nach Rücksprache mit dem Staatssekretär verlängert. Minister Steinbrück soll erst zehn Monate später informiert worden sein. Dies hat die Bundesregierung nun auf meine Anfrage mitgeteilt.

Hier finden Sie die komplette Antwort der Bundesregierung:

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