MdB Schäffler im Gespräch mit Straßen NRW in Bielefeld

Bielefeld/Herford/Bad Salzuflen. Der geplante Lärmschutzwall an der A 2 in der Höhe der geplanten Rastanlage Herford/Bad Salzuflen bringt für den Lärmschutz der Anlieger zu wenig. Der neue Leiter der Regionalniederlassung OWL von Straßen NRW Andreas Meyer bestätigte gegenüber dem heimischen Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler, dass lediglich 1-2 dba durch den Wall für die Anwohner eingespart werden.

Neben der Rastanlage in Herford/Bad Salzuflen entsteht in Höhe Bielefeld ebenfalls eine Rastanlage in Richtung Hannover. Für beide Maßnahmen ist ein Investitionsvolumen von 14 Millionen Euro vorgesehen. Nach dem Erörterungstermin im Juni 2008 erwarten die Bielefelder Straßenplaner den Beschluss über die Planung Mitte 2009. Den Baubeginn plant die Regionalniederlassung dann für 2010. Für die Rastanlage Herford/Bad Salzuflen sind 145 PKW und 107 LKW-Stellplätze vorgesehen. Die Kosten für den Wall zwischen Autobahn und Rastanlage veranschlagen die Straßenbauer mit etwa einer halben Million Euro.

„1-2 dba sind deutlich zu wenig für den Bau eines Walles und reichen für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger lange nicht aus“, so Schäffler. „Jetzt müsse nach Maßnahmen gesucht werden, die wirklich effizient sind und den Anwohnern einen wirklichen Lärmschutz garantieren“, so Frank Schäffler.

Der Bundestagsabgeordnete Schäffler schlägt deshalb vor, dass die beiden betroffenen Städte, Herford und Bad Salzuflen, aktiv auf die Regionalniederlassung OWL zugehen und versuchen, eine Lösung im Sinne der Anwohner zu finden. Die jetzige Lösung bringt keine Verbesserung für die Anwohner, sondern dient lediglich dem Lärmschutz der Rastanlage, so der Abgeordnete Schäffler abschließend.

Bei Rückfragen: Chris Dimitrakopoulos 0151/23450910

Bildunterzeile: Über die geplante Rastanlage Herford/Bad Salzuflen informierte sich der heimische FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler (links) beim neuen Leiter der Regionalniederlassung OWL von Straßen NRW Andreas Meyer (rechts). Mit auf dem Bild: Kreistagskandidat Chris Dimitrakopoulos (Mitte).

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