Notleidende Kredite in der Eurozone

Notleidende Kredite in der Eurozone

Deutscher Bundestag – German Parliament. Mark Hillary. (CC BY 2.0)  von Flickr.

Notleidende Kredite in der Eurozone

Notleidende Kredite (engl. non-performing loans, NPLs) gelten als das derzeit größte Risiko für die Stabilität des Bankensektors in der Eurozone.

Im März 2018 stellte die Europäische Kommission eine Reihe von Gesetzesentwürfen vor, um das Volumen der notleidenden Kredite in der Eurozone zu verringern. Das Paket sieht politische Maßnahmen in vier Bereichen vor: Erstens erarbeitete die Kommission einen Vorschlag die Eigenkapitalverordnung dahingehend zu ändern, Mindestbeträge für Fonds einzuführen, um die Banken vor Kreditverlusten durch notleidende Kredite zu schützen. Zweitens soll ein Mechanismus zur „beschleunigten außergerichtlichen Realisierung von besicherten Krediten“ geschaffen werden. Drittens wurde ein Vorschlag vorgelegt einen europäischen Sekundärmarkt zu schaffen, auf dem Banken ihre notleidenden Kredite verkaufen können um ihre Bilanzen aufzubessern. Viertens stellte die Kommission eine unverbindliche Blaupause für die Einrichtung nationaler Vermögensverwaltungsgesellschaften vor.

Frank Schäffler initiierte hierzu folgende Kleine Anfrage.

 

 

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