Oberstufenschüler des Gymnasium Delbrück nehmen Frank Schäffler ins Kreuzverhör

Oberstufenschüler des Gymnasium Delbrück nehmen Frank Schäffler ins Kreuzverhör

Der Sozialwissenschafts-Leistungskurs des Gymnasium Delbrück besuchte im Rahmen seiner Abschlussfahrt den Bezirksvorsitzendender FDP OWL, Frank Schäffler, im Deutschen Bundestag. Im Zuge dessen nutzten die Schüler die Gelegenheit des direkten Gesprächs, um all ihre Fragen loszuwerden. Neben den großen Themen Klimawandel und der Konzentration der Wählerstimmen an den demokratischen Rändern, zeigten die Jugendlichen großes Interesse an der zukünftigen Entwicklung Europas sowie den Maßnahmen der FDP in puncto Chancengleichheit und Altersvorsorge.

Frank Schäffler versuchte den Schülern aufzuzeigen, wie der Trend hin zum Populismus gestoppt werden kann. Er plädiert dafür, dass die politische Debatte wieder breiter gefächert wird und die Sorgen der Wähler wieder ins Zentrum der Auseinandersetzung rücken: „Die Klimapolitik nimmt einen großen Teil der Öffentlichkeit ein, doch dürfen wir andere Themen nicht aus den Augen verlieren, die genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger sind.“ Und ergänzte: „Die Wirtschaft schwächelt, Arbeitsplätze müssen gesichert werden und der Niedrigzins bedroht das Sparvermögen der Deutschen. Da dürfen wir uns nicht zu reaktionären Entscheidungen verleiten lassen, deren unmittelbare Konsequenzen weitreichende Folgen haben können. Wir dürfen die akuten Sorgen der Bürger nicht aus dem Blick verlieren.“

Doch verblüfften die Schüler den Finanzexperten auch mit ihrem Wissen bezüglich der Unterschiede, die immer noch zwischen alten und neuen Bundesländern klaffen. Ein Thema, das wohl lange nicht mehr eine so hohe Relevanz hatte wie derzeit anlässlich des 30 jährigen Mauerfall-Jubiläums. Der Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler bedankte sich für die vielseitige politische Diskussion mit den angehenden Abiturienten.

Bildzeile: Zwar mussten die Jugendlichen die Reichstagskuppel ohne den Bundestagsabgeordneten besuchen, da die finanzpolitische Diskussion im Ausschuss auf Frank Schäffler wartete, dennoch fand sich Zeit, ein abschließendes Gruppenfoto im Reichstag zu machen.

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