Finanzpolitiker trommeln für neue Griechenland-Hilfen

Stellungnahme in einem Bericht des Handelsblatts vom 9. Mai 2011

Der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, erklärte, wenn Griechenland aus der Euro-Zone aussteigen wolle, sei dies die autonome Entscheidung der Hellenen. "Wir sollten dies dann positiv unterstützen, denn wir sehen jetzt, dass die Griechenland-Hilfe und die Sparauflagen wie Brandbeschleuniger gewirkt und die Krise weiter verschärft haben", sagte Schäffler Handelsblatt Online. Dessen ungeachtet ist er der festen Überzeugung, dass das Land um eine Umschuldung nicht herumkommen werde. "Je länger diese Entscheidung hinausgezögert wird, umso teurer wird es auch für den deutschen Steuerzahler."

Deutsche Finanzpolitiker machen Front gegen Pleite-Griechen

Stellungnahme in einem Artikel des Handelsblattes vom 11. Mai 2011

"Neue Hilfen sind im Parlament nicht mehrheitsfähig, sie wären auch falsch, da sie die Probleme Griechenlands nicht lösen, sondern die privaten Gläubiger sukzessive durch staatliche Gläubiger ersetzen, zu Lasten auch des deutschen Steuerzahlers", sagte der Finanzexperte der FDP-Fraktion im Bundestag, Frank Schäffler, Handelsblatt Online.

Mut zu Reformen

Gastkommentar im Westfalenblatt vom 21. Mai 2011

Der siebzehnte deutsche Bundestag kann bald Bergfest feiern. Die Legislaturperiode ist beinahe zur Hälfte vorüber. Einige Reformen wurden auf den Weg gebracht. Einige davon kann sich die schwarz-gelbe Koalition als Erfolg ans Revers heften. Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, ist aber nicht. Das weiß niemand besser als der belastete Mittelstand der Region.

Erklärung zur 2. Griechenland-Hilfe

Frank Schäffler, Sylvia Canel, Jens Ackermann und Nicole Bracht-Bendt: Am 11. Februar 2010 haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union gemeinsam geschaffenes und von allen Staaten der EU ratifiziertes Recht und damit Europäisches Recht kollektiv gebrochen.

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