Bünder Abschlussklasse zu Besuch im Deutschen Bundestag

Die Abschlussklasse der Realschule Bünde-Nord besuchte den Bundestag.Eingeladen von Frank Schäffler reiste die Abschlussklasse der Realschule Bünde-Nord in die Bundeshauptstadt und stattete auch dem Deutschen Bundestag einen Besuch ab.

Nach einer ausgiebigen Stadtrundfahrt durch Berlin fuhren die Realschüler am Nachmittag zum Deutschen Bundestag. Auf der Besucherebene des Reichstagsgebäudes lauschten sie einem Vortrag und besichtigten den Plenarsaal. Die Schüler erfuhren hier viel Wissenswertes über die Arbeitsweise und die Zusammensetzung des Parlaments.

Symptome und Ursachen verwechselt

Interview mit der Zeitschrift "DS-Magazin"

Oktober 2009

DS-Magazin: Unabhängig von den geplanten Steuerentlastungen und Einsparungsmaßnahmen, die im Koalitionsvertrag festgelegt wurden, klafft nach Berechnungen des Bundeskanzleramtes in den Haushalten für die Jahre 2011 bis 2013 eine Haushaltslücke von mehr als 40 Milliarden Euro. Wo soll zusätzlich der Rotstift angesetzt werden?

Frank Schäffler: Die größten Einsparpotentiale liegen bei den Ausgaben für die Sozialsysteme. Aus meiner Sicht sind die Hartz IV-Ausgaben kritisch zu überprüfen. Mir geht es nicht so sehr um die Höhe der Leistungen - die Koalition hat ja die bislang geltenden Regelungen beim Schonvermögen und bei den Hinzuverdienstgrenzen deutlich entschärft. So steigt das Schonvermögen für Hartz IV-Bezieher, auf 750 Euro pro Lebensjahr und wird damit verdreifacht. Mir geht es um die Frage: Wer kann künftig Hartz IV-Leistungen in Anspruch nehmen und wer nicht? Substantielle Einsparungen sind zudem bei den Subventionen möglich, die zur Zeit bei jährlich rund 58 Milliarden Euro liegen.
[...]

Das gesamte Interview finden Sie hier:

Wohlstand für Alle – Steuerpolitik ist Wachstumspolitik

Gastkommentar für "liberal central"

"Wohlstand für Alle!" Unter dieses Motto haben wir den ersten Teil unseres Koalitionsvertrages zwischen Union und FDP gestellt. Dieses Motto bedeutet für uns, dass wir eine Steuerpolitik machen wollen, die die Leistungsbereitschaft der Bürger stärkt und die den Unternehmen auch in Zeiten der Globalisierung eine starke Stellung ermöglicht. Wir wollen jetzt in der Krise zunächst für Wachstum sorgen. Wir betrachten Steuerpolitik als Wachstumspolitik. Statt Einzelmaßnahmen, die wie die Abwrackprämie nur Strohfeuer entfachen, wollen wir strukturelle Reformen umsetzen.

Ludwig Erhard formulierte in seinem Werk "Wohlstand für Alle": "Man wird das sehr berechtigte Anliegen aller Staatsbürger wie auch der Wirtschaft anerkennen wollen, zu einer Senkung der steuerlichen Belastung zu gelangen." Der Koalitionsvertrag von Union und FDP...

Den gesamten Gastkommentar finden Sie hier:

Mehr Schutz durch Ratings

Gastkommentar für Financial Times Deutschland

20.11.2009

Die Konsequenz aus dem mutmaßlichen Betrugsfall Kiener kann nicht der Ruf nach strengerer Aufsicht sein. Stattdessen brauchen die Anleger mehr Transparenz und unabhängige Urteile.

Sollte sich der Betrugsverdacht gegen Helmut Kiener und seine K1-Fonds bestätigen, stellt dies erneut das Versagen des bisherigen Systems der Finanzdienstleistungsaufsicht unter Beweis. Selbst Verbote für einzelne Geschäftsaktivitäten hindern Betrüger nicht daran, auf anderen Wegen Anleger zu täuschen. Die Staatsanwaltschaft wirft Kiener vor, Gelder von Anlegern eingesammelt und entgegen den Absprachen ausgegeben zu haben. Solche Fälle werden uns immer wieder beschäftigen, wenn wir nicht grundsätzlich umdenken.

Wie in keiner anderen Branche kommt es im Finanzwesen auf Wahrscheinlichkeiten an: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein bestimmtes Leistungsversprechen gehalten werden kann? Jede Abweichung von den bei Anlegern geweckten Erwartungen muss als Risiko begriffen werden.

Vorlesen im Forscherhaus

Frank Schäffler liest den Kindern der Grundschule 'Das Forscherhaus' vor.Kinder lieben Vorlesen. Die Kinder der Herforder Grundschule "Das Forscherhaus" haben sich deshalb auch besonders gefreut, dass ihnen am bundesweiten Vorlesetag eine ganze Stunde lang vorgelesen wurde. Frank Schäffler war extra aus Berlin angereist, um auf die Wichtigkeit des Vorlesens für Kinder im Kreis Herford aufmerksam zu machen.

Bereits zum sechsten Mal haben die Stiftung Lesen und DIE ZEIT gemeinsam mit dem Hauptpartner Deutsche Bahn den bundesweiten Vorlesetag initiiert. Mehr über die große Resonanz des Vorlesetages finden Sie unter www.wirlesenvor.de.

Bonus-Steuer – „charmant“ nur in London aber nicht in Frankfurt

Interview mit dem Inforadio

11.12.2009

Im Interview mit dem Inforadio legt Frank Schäffler dar, warum die vorgeschlagene Bonus-Steuer für Banker abzulehnen ist. Auch die Börsenumsatzsteuer ist kein geeigneter Weg, da sie am Ende von den normalen Sparern gezahlt werden muss. Stattdessen sollte die Bankenaufsicht die Vergütungssysteme der Banken überprüfen.

Das Interview können Sie sich hier anhören.

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