Phoenix Contact setzt auf Nachhaltigkeit als „Herausforderung und Wachstumstreiber“

Phoenix Contact setzt auf Nachhaltigkeit als „Herausforderung und Wachstumstreiber“

CEO Frank Stührenberg im Dialog mit den FDP-Bundestagsabgeordneten Schäffler und Sauter

Für die Phoenix Contact GmbH & Co. KG mit Sitz in Blomberg ist das Thema „Nachhaltigkeit“ gleichermaßen Herausforderung und Wachstumstreiber. Nach Angaben des Vorsitzenden der Geschäftsführung (CEO), Frank Stührenberg, hat das 1923 gegründete Familienunternehmen auch für die Gestaltung einer nachhaltigen Welt eine „besondere gesellschaftspolitische Verantwortung“. Seit 2021 sei die Strategie der Unternehmensgruppe klar auf das neue Zukunftsbild „All Electric Society“ fokussiert, sagte Stührenberg im Gespräch mit den heimischen FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler (Bünde) und Christian Sauter (Extertal).

Für Stührenberg, der bereits 2001 in die Geschäftsführung des Unternehmens berufen wurde, besteht die Chance des Wachstumstreibers darin, dass alle Bereiche des Lebens elektrifiziert, vernetzt und automatisiert werden. Es komme darauf an, dass „Energie so effizient genutzt wird wie möglich und die Energieerzeugung vollkommen auf regenerative Quellen umgestellt wird“, unterstrich der studierte Wirtschaftswissenschaftler.

Damit blieben auch die Arbeitsplätze von derzeit mehr als 20.000 Beschäftigten in rund 55 Ländern stabil und sicher. Phoenix Contact ist den Angaben zufolge weltweiter Marktführer für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation. Trotz der Corona-Pandemie sei „2021 ein großes Wachstumsjahr“ gewesen mit einem Umsatz von 2,97 Milliarden Euro, berichtete Stührenberg. Für das laufende Jahr erwarte er ein weiteres Umsatzplus von 500 Millionen Euro.

In der Diskussion mit den Bundestagsabgeordneten ging es auch um die vorbildlichen Ausbildungsaktivitäten bei Phoenix Contact am Standort in Blomberg. Laut Stührenberg stellt das Unternehmen jährlich rund 150 Ausbildungsplätze zur Verfügung, „davon die Hälfte in den klassischen Ausbildungsberufen und die andere Hälfte für duale Studierende“. Die Zusammenarbeit mit den Hochschulen in der Region sei traditionell ausgezeichnet, hieß es. Schäffler und Sauter lobten unisono die hohe Ausbildungsbereitschaft in der Unternehmensgruppe. Der Beitrag, den das Unternehmen seit Jahren „und überaus erfolgreich“ für den Wirtschaftsstandort OWL leiste, sei nicht hoch genug einzuschätzen, betonten die beiden FDP-Politiker.

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