Prekäre Sicherheitslage rund um den ZOB Bad Oeynhausen

Prekäre Sicherheitslage rund um den ZOB Bad Oeynhausen

Wie lässt sich die prekäre Sicherheitslage am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) in Bad Oeynhausen verbessern? – lautete die Frage, auf die der heimische Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler (Bünde) und der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Marc Lürbke (Paderborn) klare Antworten lieferten. Mit Blick auf wiederholte Randale und massive Ausschreitungen rund um den städtischen Busbahnhof schlugen die beiden FDP-Politiker ein „Gesamtpaket zur Förderung der inneren Sicherheit“ in der Kurstadt vor. Dazu zähle auch der konsequente Ausbau der bereits bestehenden kommunalen Ordnungspartnerschaft, sagten Schäffler und Lürbke bei einem Ortstermin in Bad Oeynhausen, an dem auch der FDP-Wahlkreiskandidat im Kreis Herford und Bad Oeynhausen, Jens Teutrine und der FDP-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Henning Bökamp, teilnahmen.

Sicherheit sei ein menschliches Grundbedürfnis, führte Lürbke aus und verwies auf das „Paderborner Modell: B.O.S.S.“,  ein Sicherheitskonzept der besonderen Art, „das sich bewährt habe“. Bereits 1998 sei das Büro für Ordnung, Schutz und Sicherheit in der Paderstadt als gemeinsame Anlaufstelle von Polizei und Ordnungsamt an den Start gegangen. Polizeikräfte und Ordnungsamtsmitarbeitende arbeiteten seither „Hand in Hand“ in einer gemeinsamen Innenstadtwache zusammen. Durch gemeinsame Streifen von Polizei und Ordnungsamt („besonders in den Abendstunden und am Wochenende“) könne so mit  gesteigerter Präsenz die Sicherheit spürbar erhöht werden, erläuterte Lürbke.

Eine solche Lösung könnte sich auch Frank Schäffler für Bad Oeynhausen vorstellen. Hier sei mit der kommunalen Ordnungspartnerschaft bereits ein „erster richtiger Schritt“ gemacht worden.  Jetzt komme es darauf an, das Projekt zügig auszubauen und insbesondere während der „Problemzeiten“ an den Wochenenden mehr Präsenz zu zeigen.

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