Sanierung der Jösser Brücke verzögert sich weiter

Sanierung der Jösser Brücke verzögert sich weiter

Frank Schäffler kritisiert schleppendes Tempo

Der Beginn der Grundinstandsetzung der Straßenbrücke Jössen ist für das Jahr 2022 vorgesehen. Das teilte jetzt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Enak Ferlemann, dem heimischen FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler mit.
„Das ursprünglich für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht mit 6t zugelassene Bauwerk soll nach der abgeschlossenen Grundinstandsetzung für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von 12t zugelassen werden“, heißt es in der Antwort auf die Anfrage von Frank Schäffler weiter.
„Das ist eine Enttäuschung“, kommentierte Schäffler die Antwort aus dem BMVI vor dem Hintergrund, dass im März dieses Jahres noch ein Beginn der Arbeiten ab Sommer oder Herbst in Aussicht stand. Hinsichtlich der angekündigten zusätzlichen Stelle für die Instandsetzung teilt das BMVI mit, dass die
Bewerbungsfrist der dritten Ausschreibung für die Besetzung dieser Stelle am 4. Juni 2021 endet. „Bis die Stelle dann endgültig besetzt ist, vergeht weitere Zeit“, kritisiert Schäffler.
Die Brücke ist seit dem Herbst 2016 gesperrt. Einen Ersatzneubau schloss die Bundesregierung im April 2018 aus, wie sie auf eine damalige Anfrage von Frank Schäffler antwortete. Zwei Monate später wurde der Erhalt der Brücke angekündigt. Seit 2018 ist die Jösser Brücke wieder für Fußgänger und Radfahrer nutzbar. Dafür hatte sich Schäffler beim Wasserstraßen- und Schiffahrtsamt-Weser eingesetzt.

Die Schriftliche Frage sowie die Antwort können Sie hier einsehen: 05-330 Schäffler

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