Schriftliche Frage: Bundesregierung muss bei KfW aufräumen

Zu den von der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion eingeräumten riskanten Geschäften der KfW in Island erklärt der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion Frank Schäffler:

Die Bundesregierung muss nach den Skandalen um die IKB, um die Lehman-Brothers-Überweisung und nun um das Island-Geschäft endlich bei der KfW aufräumen.

Es ist völlig unverständlich, warum die KfW „im Rahmen ihrer Fördertätigkeit sowie der Liquiditätsanlage in Wertpapieren bei isländischen Banken in Höhe von 288 Millionen Euro engagiert“ ist. Insgesamt beträgt das Engagement der KfW in Island über 500 Millionen Euro, wovon ein großer Teil ausfallgefährdet ist.

Die KfW ist dabei, buchstäblich den letzten Kredit zu verspielen. Sie muss ihr Risikomanagement kurzfristig verbessern und endlich der Bankenaufsicht unterstellt werden.

Hier finden Sie die Antwort der Bundesregierung:

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