Schriftliche Frage: Bundesregierung untergräbt Riester-Philosophie bei Altersvorsorgewirksamen Leistungen

Der Bund hat die Riester-Rente bewusst als private Altersvorsorge zur Ergänzung der gesetzlichen Rente eingeführt. Damit zählt sie grundsätzlich nicht zu den beitragspflichtigen Versorgungsbezügen. Dass jetzt bei den privaten Riester-Verträgen im Rahmen von AVWL Sozialversicherungsbeiträge in der Auszahlungsphase entrichtet werden müssen, untergräbt die gesamte Riester-Philosophie. Mit der Beitragspflicht in der Auszahlungsphase findet eine doppelte Verbeitragung statt. Dass sich „riestern“ lohnt, kann man den Menschen damit nicht mehr erklären.

Bei Riester-Verträgen muss es völlig egal sein, wo das Geld in der Ansparphase ursprünglich hergekommen ist. Wichtig ist, dass in der Auszahlungsphase keine Sozialversicherungsbeiträge entrichtet werden. Wer „riestert“, muss immer gleich behandelt werden. Der Bundesarbeitsminister muss dafür sorgen, dass die tarifliche Riesterrente beitragsfrei gestellt wird, so wie dies schon für die Auszahlungen aus der betrieblichen Direktversicherung getan wurde.

Hier finden Sie die komplette Antwort der Bundesregierung:

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