Stadt, Land, Flucht?! – Deutscher Bundestag lädt zu Jugendmedienworkshop ein

Recherchieren, interviewen, texten – all das sind Aufgaben, die ein Journalist beherrschen muss. Die Chance einen Einblick in den Alltag eines Politikjournalisten zu bekommen und diese Aufgaben von Profis zu erlernen, haben im März alle interessierten Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren. Dann lädt der Deutsche Bundestag zum 17. Mal zu einem einwöchigen Workshop-Programm im medialen und parlamentarischen Zentrum Berlins ein.

Großstadt-Mietenwahnsinn, Streit um flächendeckendes 5G und geschlossene Schulen auf dem Land. Doch wie kann die Politik dieser Entwicklung entgegenwirken? Und wie werden die Unterschiede in den Medien behandelt? Unter dem Titel „Stadt, Land, Flucht?! – Lebens- und Wohnräume heute und in der Zukunft“ werden sich die Jugendlichen mit den Herausforderungen der Städte und Kommunen auseinandersetzen und anhand dieses thematischen Beispiels eigene Beiträge für das Jugendmagazin „politikorange“ erarbeiten.

Unter Schirmherrschaft des Bundestagsvizepräsidenten Thomas Oppermann werden die Nachwuchsjournalisten nicht nur einen eigenen Artikel veröffentlichen, sondern auch Plenarsitzungen besuchen, mit Abgeordneten diskutieren und eine Redaktionshospitanz im Hauptstadtstudio absolvieren.

Der heimische FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler sieht darin eine große Chance für Jugendliche aus Ostwestfalen-Lippe: „Der Jugendmedienworkshop ist eine einmalige Gelegenheit von Profis aus dem Medien- und Politikbetrieb zu lernen und Einblicke zu gewinnen, die einem normalerweise verwehrt bleiben.“ Weiter ist Schäffler überzeugt: „Auch wir in Ostwestfalen kämpfen mit den Herausforderungen, die durch die immer größere Spanne zwischen Stadt und Land, entstehen. Es gibt z.B. immer noch viele Orte, wo es kein oder kaum ausreichend leistungsstarkes Internet gibt oder der Bus in die nächste Stadt nur zweimal am Tag fährt. Die Nachwuchsjournalisten aus OWL haben während des Workshops die Chance von eigenen Erfahrungen zu berichten.“

Alle interessierten Jugendlichen zwischen 16 und 20 können sich noch bis zum 17. Januar unter www.jugendpresse.de/bundestag bewerben.

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