Steinbrück treibt die Inflation weiter an

Zur Warnung von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vor einer Zinserhöhung der EZB erklärte der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion Frank Schäffler:

Wer jetzt die EZB vor weiteren Zinsschritten warnt, um kurzfristig die Konjunktur zu stützen, versündigt sich am Stabilitätsauftrag der EZB. Steinbrück sollte die EZB eigentlich zu einer konsequenteren Politik auffordern. Daran mangelt es leider der EZB.

Denn die relative Geltwertstabilität der EZB ist nicht die Konsequenz einer stabilitätsorientierten Geldpolitik. Seit Beginn der Euroeinführung hat die breit abgegrenzte Geldmenge M3 im Euroraum durchschnittlich um 10,2 Prozent zugenommen. Dies entspricht bei weitem nicht dem Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes. Der Anstieg der Inflation ist daher durch die EZB verursacht worden. Lediglich der schwache Dollar hat diese Entwicklung bislang verdeckt.

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