Steuern und Wahlfreiheit

Steuern und Wahlfreiheit

Eine wesentliche Grundlage des Geldmonopols der EZB ist die Tatsache, dass der Bürger bei den meisten Transaktionen, die er mit dem Staat vollzieht, gezwungen ist, Euros zu benutzen. Wir können unsere Steuern beispielsweise nur in Euro zahlen – nicht in Gold oder Dollars. Warum ist das problematisch?

Geld ist ein Netzwerk-Gut. Das heißt, je mehr Menschen eine bestimmte Währung benutzen, desto leichter fällt es anderen Menschen, diese Währung ebenfalls zu nutzen. Wenn die Regierung nun vorgibt, dass Steuern nur in einer bestimmten Währung zahlbar sind, so bedeutet dies, dass sie dieser Währung einen unfairen Vorteil gegenüber Konkurrenten gibt. Der Netzwerk-Effekt sorgt dann dafür, dass sich der Vorteil noch weiter ausbreitet und andere Währungen selbst dann keine Chance haben, wenn sie nicht formal verboten werden.

Im September 2013 hatte ich die Bundesregierung gefragt, welche Vorschriften eigentlich vorgeben, dass Steuern in Euro zu begleichen sind – und welche Änderungen nötig wären, damit Steuern auch in Gold, BitCoin oder US-Dollarn gezahlt werden können.

Lesen Sie nun hier die Antwort der Bundesregierung!

Anfrage Steuern und Wahlfreiheit, 18. September 2013

Antwort der Bundesregierung, 27. September 2013

 

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

facebook twitter instagram xing