Schlagwort: EZB

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Draghis Bilanz: Trocken abstimmen, aber feucht trinken

Die Finanzkrise ist zurück. Doch eigentlich war sie nie weg. Sie verbreitete sich nur nicht im Tageslicht, sondern unter dichtem Bodennebel. Heute sind die Probleme größer als noch vor einigen Jahren. Das werden die Heerscharen der „Retter“ vehement bestreiten. War die allgemein verortete Ursache der Krise 2007/2008 doch der „Neo-Liberalismus“ der Jahre zuvor.  Diese Zeit...

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Mario Draghi: Bald kauft er auch alte Fahrräder

Immer dann, wenn Mario Draghi mit seinen Mannen im Zentralbankrat zusammentritt, erinnert nicht nur der Name des Gremiums an das Zentralkomitee in der Kommandowirtschaft. Auch das Handeln der EZB und ihrer Stakeholder im Vorfeld dieser Sitzung erinnert an die öffentliche Erwartungshaltung im Vorfeld des aktuell tagenden Nationalen Volkskongresses der Kommunistischen Partei Chinas. Wie im Zentralbankrat...

Entmachtet den Mann in Nadelstreifen!
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Entmachtet den Mann in Nadelstreifen!

  Was ist das für ein Wirtschaftssystem? Ein Wirtschaftssystem, in dem alle Akteure an den Börsen, die sonst eigentlich als Nabel des Kapitalismus gelten, auf einen einzigen Herrn in Nadelstreifen schauen? Dieser entscheidet dann fast alleine über Wohl und Wehe zigtausender Marktteilnehmer. Eine Marktwirtschaft ist es sicher nicht, auch wenn uns der Nadelstreifen-Mann etwas anderes...

Die Logik der Märkte in der heutigen Zeit
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Die Logik der Märkte in der heutigen Zeit

Im heutigen Papiergeldsystem sind alle Märkte politische Märkte. Das macht es so schwierig, sie wirklich zu beurteilen. Denn sie müssen nicht aus Marktsicht beurteilt werden, sondern aus politökonomischer Sicht. Und das ist eine andere Welt. Diese Welt ist nicht von Individuen und ihren Präferenzen geprägt, sondern von Gruppeninteressen und zentralem Handeln von Regierenden. Hier herrscht...

Die Wurzel des Übels
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Die Wurzel des Übels

Wer das Bankgeschäft und das Geldsystem verstehen will, muss sich vor Augen führen, wie Geld entsteht und wie nicht. Beginnen wir mit dem Letzteren. Die Summe allen Geldes besteht nicht aus einer festen Menge, die vorher definiert und festgelegt wurde. Wenn es so wäre, dann würde ein Sparer Konsumverzicht üben, sein Geld zur Bank bringen,...

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EuGH-Urteil: Noch so ein Sieg und wir sind verloren!

Eigentlich muss man den Richtern des EuGH in Luxemburg aus Dankbarkeit die Füße küssen. Mit dem am Dienstag gefassten Beschluss, das Anleihenaufkaufprogramm der EZB (OMT-Beschluss) aus dem Jahr 2012 faktisch ohne Auflagen durchzuwinken, kann der Sieg der EZB vor dem EU- Gericht sehr schnell zum Pyrrhussieg werden. Denn das Bundesverfassungsgericht hat in seinem eigenen Beschluss...

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Fuldaer Zeitung: Griechenland: Spitze des Eisbergs oder Sonderfall?

Es ist aktuell eine beliebte Geschichte. Griechenland sei ein Sonderfall. Es war richtig und notwendig, dass mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM die Finanzmärkte beruhigt wurden und mit der Bankenunion Stabilität in das Finanzsystem gebracht wurde. Und es war notwendig, Zeit zu gewinnen, damit die Eurostaaten ihre notwendigen Strukturreformen durchführen konnten. Die Entwicklung der ehemaligen Programmländer...

Neue Umverteilung: Stromkunden retten Lebensversicherungen
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Neue Umverteilung: Stromkunden retten Lebensversicherungen

Neulich las ich in der „Börsenzeitung“ eine kleine Notiz. Darin stand, dass das Bundesfinanzministerium die Anlagerichtlinien für Lebensversicherungen geändert hat, um Investition in den Energiesektor einfacher zu machen. Sieh an, sieh an, kam es mir sofort in den Sinn. Soll keiner sagen, die Bundesregierung habe die Folgen der Niedrigzinspolitik der EZB nicht erkannt. Der drohende...

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Deutschlandfunk: Kehrt die Eurokrise jetzt zurück?

  In den letzten Monaten war es still geworden um die Schuldenkrise in Europa. Zwar ist die Lage in vielen vor allem südeuropäischen Ländern nach wie vor prekär. Aber es hatte doch eine gewisse Stabilität Einzug gehalten. Doch seit der vergangenen Woche ist das Thema wieder voll präsent.  Hier geht es zur Sendung

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Der innere Wert des Geldes

Es ist die Woche der Illusionen. Der EZB-Präsident Mario Draghi beseitigt den Zins und meint dadurch Wohlstand erzeugen zu können. Und Sonntag wählen die Griechen wahrscheinlich mehrheitlich die linksextreme Partei Syriza mit deren Vorsitzenden Alexis Tsipras zur stärksten Kraft im Parlament, weil sie glauben, dass es nicht schlimmer kommen kann. Doch schlimmer geht’s immer! Draghi...

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Kolumne Fuldaer Zeitung: Am Ende verlieren alle!

Als am Donnerstagmorgen kurz nach 10 Uhr in der Schweiz alle Sirenen heulten, lag das nicht daran, dass am Matterhorn eine Schneelawine ins Tal stürzte, sondern es war die Kurslawine des Euro gegenüber dem Schweizer Franken, der die Finanzwelt erschüttert. Zeitweise verlor der Euro gegenüber dem Franken 30 Prozent an Wert. Am Ende des Tages...

Kolumne: Dinner for One oder: Der Euro-Austritt Griechenlands
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Kolumne: Dinner for One oder: Der Euro-Austritt Griechenlands

Nicht nur der 90. Geburtstag von Miss Sophie zu Silvester ist ein Klassiker, sondern auch die wiederkehrende Diskussion um den Austritt Griechenlands aus dem Euro. Im Frühjahr 2010, als Griechenland zu Beginn der Staatsschuldenkrise im Euroraum vor dem Abgrund stand, war dies bereits ein Thema, denn die Nichtbeistandsklausel in den Europäischen Verträgen verbot eine Schuldenübernahme...

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Interview mit Finanzwelt über Zentralbanken und Geldsozialismus

Finanzwelt: Die so genannte „nicht-konventionelle“ Geldpolitik der Zentralbanken steuert seit einigen Jahren die Preise von Anleihen, von Aktien wie auch die Geldmenge und die Zinsen. Welche Absichten verfolgen die Zentralbanker und wie wird sich dies Ihrer Meinung nach auf die Mitte unserer Gesellschaft, auf die Mitbürgerinnen und Mitbürger auswirken? Die Notenbanken wollen die Konjunktur steuern...

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Die belogene Generation – Das Ende der Kapitaldeckung droht

Wer heute 30, 40 oder 50 ist, gehört zur belogenen Generation. Niemals in der jüngeren Geschichte dieses Landes war die Rente so unsicher wie heute. Es sind zwei Betrugsfälle des Staates und seiner Institutionen, die diese belogene Generation wegzustecken hat. Der erste Betrug: Bislang war das Wissen um die demographische Entwicklung und ihre Folgen für...

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Schönes Wetter in Bielefeld – beides gibt es nicht!

Bielefeld ohne Regen Jetzt ist es soweit. Am kommenden Sonntag werden nach einer Sondersitzung des EZB-Rates die Ergebnisse des Bankenstresstests der 130 größten Banken im Euro-Club bekanntgegeben. Die betroffenen Banken wurden bereits gestern informiert. Ein Jahr lang haben 6000 externe Prüfer im Auftrag der EZB die Bankbilanzen auf Herz und Nieren geprüft und sie anschließend...

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Focus-Interview: Wir wurden nachhaltig getäuscht

Focus: Herr Schäffler, am 26. Oktober gibt die EZB das Ergebnis des Bankenstresstests bekannt, bei dem ermittelt werden soll, welche Banken im Euro-Raum überlebensfähig sind und welche nicht. Glauben Sie, dass die so genannten Zombie-Banken jetzt auch tatsächlich beerdigt werden? Schäffler: Ich glaube, es wird schnell etwas passieren. Nachdem die EZB die Bankenaufsicht übernommen hat,...

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Bankenunion: Die Sauereien werden am Anfang gemacht!

Die Übertragung der Bankenaufsicht auf die Europäische Zentralbank (EZB) war ein fataler Fehler. Nicht nur, weil es dafür keine rechtliche Grundlage in den Europäischen Verträgen gibt und damit erneut ein kollektiver Rechtsbruch durch die Staats- und Regierungschefs in Europa begangen wurde, sondern weil sie der Türöffner für die nächste Runde der Interventionsspirale ist. Derzeit durchwühlen...

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Nicht mit unserem Geld – Die Krise unseres Geldsystems und die Folgen für uns alle

Heute erscheint mein neues Buch „Nicht mit unserem Geld – Die Krise des Geldsystems und die Folgen für uns alle“. Ich glaube es kommt gerade zur rechten Zeit. 3 Jahre habe ich mir Zeit gelassen, um das aufzuschreiben, was mich in der Finanzkrise antreibt, was mich bewegt und wofür ich streite. Viele meinen, wir seien heute...

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Weihnachten und Ostern an einem Tag

Über den Geldsozialismus der EZB Was unterscheidet die Rettungseuropäer von mir? Sie glauben man könne Wohlstand in einem Land oder einem Währungsraum durch billiges Geld erreichen. Sie glauben billiges Geld führt zu höherer Kreditvergabe der Banken, dann zu höheren Investitionen, dies wiederum zu Wachstum und Arbeitsplätzen, was dann mittelbar zu höheren Steuereinnahmen und weniger Sozialausgaben...

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